In Deutschland brechen fast 30 Prozent aller Auszubildenden ihre Ausbildung vorzeitig ab, was laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jährlich über 150.000 aufgelösten Ausbildungsverträgen entspricht. 

Oftmals sind finanzielle Gründe ausschlaggebend. Jugendliche wählen aus der Not heraus oftmals den Weg in eine schnelle ungelernte bezahlte Arbeitsstelle, um sich ihr Leben leisten zu können.

 

 

Der Hauptverdiener in der Familie erkrankt langfristig und das Krankengeld reicht nicht aus, um die anfallenden Kosten in der Oberstufe zu finanzieren.

Schüler*Innen sind volljährig und werden dadurch nicht mehr von gemeinnützigen Stiftungen unterstützt.

Schüler*Innen/ Auszubildende überwerfen sich mit ihren Eltern/ Erziehungsberechtigten und müssen arbeiten, um sich selbst zu versorgen.

Die Erziehungsberechtigten beziehen keine Leistungen aus SGB II und haben somit keine Unterstützung vom Amt oder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.

(Aufstiegs-)BAföG wird oftmals nur für den Schulunterricht gezahlt und nicht für die Zeit eines ausbildungsrelevanten Praktikums. Junge Erwachsene müssen die Ausbildung abbrechen, da sie die Zeit ohne BAföG nicht überbrücken können.

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